Themen aus dem Bereich Kunstgeschichte

Der Denker Jean-Jacques Rousseau

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 


Der berühmte Denker Jean-Jacques Rousseau wurde am 28. Juni 1712 in Genf geboren. Man erinnert sich an ihn als großen Philosophen und politischen Theoretiker. Er trat auch als Pädagoge und Naturforscher in Erscheinung. Die Schriften von Jean-Jacques Rousseau beeinflussten vor allem die Künstler und Dichter der Epoche Romantik ab Ende des 18. Jahrhunderts. Rousseau gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Aufklärung.

Zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert bezeichnete das Zeitalter der Aufklärung eine Geistesbewegung. Die menschliche Vernunft wurde zum Maßstab des Handelns erklärt. Ein Hauptwerk der Aufklärung ist die berühmte "Encyclopédie" die von Denis Diderot und Jean Baptiste le Rond d'Alembert herausgegeben wurde. In Französisch heißt das Werk "Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers". Die "Encyclopédie" umfasst insgesamt rund 60.000 Einträge. Am 28. Juni 1712 kam Jean-Jacques in Genf zur Welt. Seine Eltern Isaac Rousseau und Suzanne Bernard hatten insgesamt zwei Söhne. Leider starb die Mutter nur wenige Tage nach der Geburt von Jean-Jacques. Im Alter mit 16 Jahren verließ Rousseau Genf und begann ein sogenanntes Wanderleben. Bis zum Jahr 1742, da ließ er sich fest in Paris nieder. Zu dieser Zeit arbeitete er als Musiklehrer und verfasste bereits seine eigenen Texte. Besonders diese Zeit war später Inhalt in der Philosophie des Denkers.