Schwerpunkt - Das Mittelalter

Das Mittelalter - Die Ausbildung zum Ritter

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Eine Ausbildung zum Ritter dauerte 21 Jahre, und begann direkt nach der Geburt. In den ersten 7 Jahren wurden von der Mutter christliche Werte vermittelt. Mit 8 Jahren musste der werdende Ritter sein zu Hause verlassen und einem Adligen vorerst als Edelknabe dienen. Während diesem Dienst wurde er in verschiedenen Bereichen und Dingen unterrichtet. Das führte dazu, dass er eine höhere Bildung genoss. Damals waren die höfischen Sitten und die biblische Geschichte die höchste aller Bildung. Die Ritter zu dieser Zeit schworen den Eid tugendhaft und gottesfürchtig zu handeln und zu leben. Ein weiterer Bestandteil der Ausbildung war die körperliche Kraft. Ein Training mit dem Pferd stand an der Tagesordnung. Nun war es an der Zeit den Umgang mit Waffen zu meistern. Es wurde nicht nur das Schießen mit der Armbrust geübt, sondern auch der Umgang mit Schild, Schwert und Lanze. Mit Beginn des 15. Lebensjahres wurde der auszubildende Ritter zum Knappen ernannt. Es galt nun weiter zu dienen und zu lernen. Zum Ritter ernannt wurden die Knappen erst mit dem 21 Lebensjahr.